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Geschichte

Geschichte

Begleiter Europas
Gebrüder Weiss ist das älteste Speditionsunternehmen Österreichs. In seiner Entwicklung spiegelt sich auch die politische und wirtschaftliche Entwicklung der Region. Folgerichtig ist Gebrüder Weiss heute ein global agierendes Unternehmen - mit starken Wurzeln in der Alpen-Donau-Region.

Wichtige Stationen

1330: Die Wizze (Weiss) werden in einer Steuerliste des Stiftes St. Gallen erstmalig genannt.

1445: Der Mailänder Bote (Vis & Spehler, Fussach) wird erstmals urkundlich erwähnt.

1592: Nach einem 31 Jahre dauernden Prozess fällt der Mailänder Senat am 10. Juni ein positives Urteil: Der Lindauer Bote darf weitergeführt werden.

1788: Goethe wird vom Mailänder Boten auf der Rückfahrt seiner ersten Italienreise sicher nach Fussach gebracht. Er bezahlte 122 Gulden.

1823: Die Firma Gebrüder Weiss wird in Fussach/Vorarlberg gegründet.

1872: Der Firmensitzes wird nach Bregenz verlegt.

bis 1914: Gebrüder Weiss baut Filialen in der Donaumonarchie - unter anderem in Wien, Venedig, Genua und Triest, aber auch in Buchs (CH).

1921:  Ferdinand Weiss übernimmt die Geschäftsführung, in der Folge werden Niederlassungen in Hamburg und Wels gegründet.

ab 1950:  Expansionsphase in Österreich: Neue Niederlassungen in Innsbruck, Graz und Linz werden eröffnet. Die Westeuropa-Verkehre und die Luftfrachtorganisation werden aufgebaut.

1968:  Heidegunde und Paul Senger-Weiss übernehmen die Führung des Unternehmens.

1972:  Die Gebrüder Weiss OHG wird in eine GmbH umgewandelt.

1974:  Umfangreiche Investitionen in die Niederlassungen und die Internationalisierung des Geschäftes werden getätigt.

1980:  Der GW-Konzern mit Holding wird geschaffen, die Organisation in der Schweiz und im deutschen Bodenseeraum ausgebaut.

1988: Der Paketdienst APS Austria Paket System wird gegründet; es folgen Kooperations-/ Franchisevereinbarungen mit dem DPD (Direct Parcel Distribution)

1989: Nach dem Fall des "Eisernen Vorhanges" expandiert Gebrüder Weiss in die benachbarten Mittel- und Osteuropäischen Länder (MOEL). Weiters wird ein besonderes Augenmerk auf den Ausbau des Filialnetzes in den Nachbarländern (Budapest, Prag, Brünn, Bratislava, Maribor, Ljubljana) sowie in Fernost (Shanghai, Hongkong, Quingdao) gelegt.

1997: Die Geschäftsleitung wird um Meier Arnold und Peter Kloiber auf vier GL-Mitglieder erweitert. Außerdem wird eine zentrale Logistikorganisation ins Leben gerufen.

1998: Mit der Entwicklung der Internet-Services ISIS / IWIS wird Kunden und Partnern die Sendungsverfolgung und Lagerinformation per Mausklick angeboten. Die Unternehmens-IT wird auf SAP/R3 umgestellt.

1999: In Tschechien entstehen neue Filialen (Budweis, Hradec Kralove, Ostrava), ebenso in Ungarn und China (Nanjing). Das Tochterunternehmen inet-logistics wird gegründet.

2000: Ein Joint Venture verstärkt die Präsenz in Singapur; Filialnetz in China (Ningbo, Beijing), in Kroatien (Zagreb, Osijek, Karlovac) und in Tschechien (Pilsen) wird ausgebaut. Das Tochterunternehmen x|vise - innovative logistics wird gegründet.

2001: An den Speditionen Cargolog Bulgarien und Cargolog Rumänien werden Mehrheitsbeteiligungen erworben. Der Express-Speditionsdienst "ORANGE on time" startet in Österreich; in China werden neue Standorte in Tianjin und Dalian eröffnet.

2002: Gebrüder Weiss wird von der Tageszeitung "WirtschaftsBlatt" zum besten österreichischen Familienunternehmen 2002 gekürt.

2003: Heidi und Paul Senger-Weiss sind die WU-Manager des Jahres 2003. Ein Joint Venture mit Röhlig & Co verstärkt die Präsenz in den USA mit fünf neuen Standorten. Gebrüder Weiss erhält die wichtige A-Lizenz für den Standort Shanghai.

2004: Gebrüder Weiss ist nun auch operativ in Serbien-Montenegro tätig. Gemeinsam mit dem GW-Partner Röhlig & Co. wird in Dubai eine Niederlassung eröffnet. Das chinesische Filialnetz wird erweitert (Zhanjiang, Xiamen).

2005: Wolfgang Niessner wird Vorstandsvorsitzender der GW Holding AG. Gebrüder Weiss führt als erstes österreichisches Unternehmen e-zoll ein. Mit 15 Partnern wird das Stückgutnetzwerk System Alliance Europe gegründet. Das Filialnetz in der Slowakei wird ausgebaut (Banská Bystrica, Senec). International  werden Umschlagplätze ausgebaut (Österreich, USA, Deutschland, Serbien, Rumänien). Die GW-Tochter x|vise eröffnet eine Filiale in Dubai.

2006: GW Wien zieht mit 450 Mitarbeitern in das neue GW Terminal in Maria Lanzendorf um. Der führende slowakische Speditions- und Expressdienst M&G wird Teil des GW Konzerns.

2007: Die Nutzfläche des Standorts Memmingen  wird um das dreifache vergrößert. Neue Standorte wurden in Taipeh (Taiwan) und in  Montreal (Kanada) eröffnet.


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